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Zur Person
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Karl
Schreibelmayr ist gebürtiger Linzer, Jahrgang
1933. Gelernter Industriekaufmann. Künstlerisch
in der Malerei und Schriftstellerei tätig.
Als Autor widmet er sich seit Jahren der heiter-besinnlich-satirischen
Art.
Seine
Erzählungen sind spannend und lassen ein ganzes
Dorf lebendig werden.
Veröffentlichungen
in Form von Buch, Kalender und Theaterstücken.
Ausstellungen
in Frankfurt, Salzburg, Wien und New York.
Lesungen
im In- und Ausland. |
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Bücher
Gesammelte Dorfgeschichten
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Scheinbares
und Wirkliches geht immer Hand in
Hand; zumal in der
Literatur. Den Sinn des Einfachen,
ausgeschmückt mit Heiterkeit,
ins rechte Licht zu rücken,
darum geht es bei den Dorfgeschichten.
Der Autor ist selbst in einem Dorf
aufgewachsen. Seine Erzählungen
sind nicht aus den Wolken gegriffen;
vielmehr sind es phantasievoll verdichtete
Erinnerungen.
Durch den großen Erfolg
des ersten Buches "Gesammelte
Dorfgeschichten" ist es bereits
zu einem zweiten, dritten, vierten
und sogar fünften Band gekommen.
Die bereits vertrauten Gestalten,
wie der Pfarrer Justl, die Krämer-Hanni,
der Fredl mit dem Holzfuß
und der großen Glatze, die
Res, der Flickschuster Mathias und
viele andere stehen wieder im Mittelpunkt
der Geschehnisse.
Die lustigen Dorfgeschichten haben
tiefe Hintergründe und sind
eine zeitlose Bereicherung des Alltags
für jung und alt.
„GESAMMELTE
DORFGESCHICHTEN" Band
1, 2, 3, 4 und 5 sind über
den Defner-Verlag
und Amazon.de und weltbild.de
und thalia.at
lieferbar sowie in jeder gut sortierten
Buchhandlung zu beziehen.
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Buch
Nikodemus
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Wenn
die Astronomen mit den
langen Fingern in den
Nachthimmel deuten und
von Kometen sprechen,
dann sagen sie gern "Vagabunden"
dazu, denn Vagabunden
sind sie wirklich, die
Kometen. Sie tauchen auf
und verschwinden wieder.
Aber sie beeindrucken.
Sie beeindrucken, weil
sie nur ihr strahlendes
Licht zeigen und nicht
ihre Dunkelheit. Ein Komet
ist ein ewiges Rätsel.
Eh wir uns versehen, und
eh wir eine Begegnung
vorbereiten mit aller
Vorsicht und Beflissenheit,
ist der Erschienene schon
wieder weit weg und untergetaucht
in den Tiefen des Universums
- und was bleibt, ist
ein großes Nachsinnen.
So
ein Vagabund ist auch
Nikodemus, der alljährlich
mit kosmischer Genauigkeit
ins Dorf kommt; während
seine Anwesenheit viele
Geschicke in neue Bahnen
lenkt und dann, großen
Eindruck hinterlassend,
so plötzlich wie
er gekommen ist, wieder
verschwindet.
Nikodemus,
der Vagabund, wird im
Dorf mit großer
Sehnsucht erwartet, denn
es ist wieder Frühling,
und alle treibenden Kräfte
lechzen nach Erfüllung,
egal, in welchen Bahnen
die neuen Geschicke einherschreiten
wollen. Wichtig ist einzig
die Erneuerung nach der
langen Winternacht. Das
Dorf sehnt sich nach Verrücktheit
und Torheit.
Mit dem Frühling
ist endlich auch Nikodemus
gekommen - wie jedes Jahr.
Kryptisch, schlau, verschlagen,
gütig, naiv, dennoch
weise wie ein Tausenjähriger,
verweilt Nikodemus im
Dorf und gibt ihm das,
was es braucht. Das Dorf
hat wieder seinen Sündenbock,
auf den es alles abladen
kann, was sich in langer
Zeit aufgestaut hat. Wie
praktisch, man braucht
aus seinen eigenen Reihen
keinen Schuldigen ernennen.
Aber alles ist Symbiose.
Der eine schöpft
aus dem anderen. Auch
Nikodemus braucht das
Dorf, weil er sich da
verwirklichen und sein
Naturell ausleben kann.
Mit viel Heiterkeit geht
die Zeit seines Verweilens
hin.
Die Liebe des Vagabunden
zur schwarzen Mona ist
ein schillernder Bogen,
in dem das Leid die Freude
ablöst und sich bis
zur Tragödie steigert.
Aber selbst in der Tragik
bleibt die Hoffnung erhalten.
Die Trauer beim Weggehen
von Nikodemus kann das
Dorf nur bewältigen,
weil es weiß, daß
es die Widerkehr gibt;
denn Vagabunden sind wie
die Kometen - sie kommen
wieder.
„NIKODEMUS"
, eine heitere, gesellschaftskritische
Erzählung
ist
über den Defner-Verlag
lieferbar.
„NIKODEMUS"
wird demnächst als
Oper uraufgeführt.
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©2004 -2008 schreibelmayr.com
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Rezensionen
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Rezensionen
der "Gesammelten Dorfgeschichten"
finden sich hier
und hier.
Eine
Reszension des Kalenders "Aus dem Leben
2007" findet sich hier.
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